Emojis – Fehlinterpretationen durch Darstellung

Ein spannendes Paper zur unterschiedlichen Darstellung von Emojis auf Endgeräten und Plattformen sowie dadurch verursachten Fehlinterpretationen hat GroupLens, ein Research Lab der University of Minnesota, veröffentlicht.

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Laut GroupLens sehen/empfinden insbesondere bei einem sehr häufig verwendeten Emoji nur Apple-, Facebook- und Twitter-User die ursprünglich leicht grimmig-feixende Bedeutung, wohingegen Microsoft-, Samsung-, LG- und am stärksten Google-User eine (in dieser Reihenfolge aufsteigende) positive Konnotation wahrnehmen.

Emojis1

© grouplens.org

Dass es sich hierbei um keinen Einzelfall handelt, wird deutlich, wenn man sich die Höhe mancher Balken (als Ausdruck des Grades der Fehlinterpretationen) in der Gesamtübersicht der wichtigsten Emojis anhand einer Gegenüberstellung nach Geräteherstellern anschaut.

Emojis2

© grouplens.org

Wie hoch der Unterschied in der ursprünglich vom „Sender“ kommunizierten Nachricht und deren Interpretation durch ihren „Empfänger“ liegen kann, verdeutlichen besonders die „Top 3-Emojis der Fehlinterpretation“.

Emojis3

©grouplens.org

Spätestens hier kommt die berechtigte Frage nach einer möglichen Standardisierung auf, denn nichts ist frustrierender, als ohne ersichtlichen Grund fehlinterpretiert zu werden.

Download der Studie

Homepage GroupLens

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