Google-Alternativen – Bing, Yahoo, DuckDuckGo und Co.

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Google-Alternativen gibt es mittlerweile einige – Bing, Yahoo, DuckDuckGo und Co.

Dienste wie Bing, Yahoo und DuckDuckGo finden im Bereich der Internetsuche zwar immer mal wieder Erwähnung als Google-Alternativen, allerdings darf das nicht über die Realität hinwegtäuschen, in der Google mit einem Anteil von über 94 % bei der Suchmaschinennutzung in Deutschland nicht nur der absolute Monopolist hinsichtlich Suchanfragen ist, sondern damit gleichzeitig auch die Suchmaschine stellt, die 94% der in Deutschland online gesuchten Informationen sammeln, verarbeiten, auswerten und damit in Bares umwandeln kann.

Gepusht wird dieser Kreislauf natürlich durch Google selbst sehr aktiv. Mit Hilfe genau darauf aufbauender, meist extrem eingängiger und an den User-Anforderungen orientierter Services wie Gmail, Maps, Youtube und nicht zuletzt über das (aktuell noch) relativ eigenständige Ökosystem Android, baut sich Google sein Fundament kontinuierlich selbst weiter aus. Gerade Android macht dabei auch immer mehr den Schritt in Richtung Windows-Alternative bzw. sorgt maßgeblich dafür, dass Windows bzw. Microsoft durch den stetig steigenden Anteil der Mobile-Nutzung an Relevanz verliert und Google in gleichem oder sogar stärkerem Maße gewinnt.

Über die diversen Werbetools wie AdWords, AdSense, DFP und Product Listing Ads bindet Google zudem nicht nur User, sodnern auch Advertiser und Publisher gleichzeitig an sich und definiert mittlerweile sogar, was in puncto Internetnutzung als Standard zu gelten hat, „Responsive Webdesign“ und  „Social Media Traffic“ sind hierbei nur zwei Schlagworte, die massiven Einfluss auf das Ranking in der Google-Suche ausüben. Sollen die Google-Algorithmen also die eigene Domain bzw. die darunter veröffentlichten Inhalte mit hoher Priorität in den Suchergebnissen anzeigen, kommt man daher schon lange nicht mehr umhin, sich den stetig neuen Anforderungen kontinuierlich zu beugen.

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Ebenso wie es mir jedoch fernliegt Google dafür pauschal zu verurteilen (schließlich werden die Dienste den Usern (zu denen auch ich gehöre) ja nicht aufgezwungen), bin ich aber auch der Meinung, dass Monopole nie gesund sind und ein gewisser Wettbewerb zwingend notwendig ist, damit alternative Ideen und Konzepte eine reguläre Chance haben sich ebenfalls durchzusetzen. Da es oft jedoch bereits am Wissen um solche Alternativen mangelt, habe ich eine kurze Übersicht zu aktuellen Suchmaschinen erstellt, welche entweder die Google-Dienste durch andere Suchmaschinen ergänzen, nicht primär auf Google-Services zurückgreifen oder die zumindest laut eigener Auskunft, die verarbeiteten Informationen nicht an Google zurückspielen bzw. gar nicht erst speichern. Spannend zu sehen ist dabei schon allein, wie unterschiedlich Suchmaschinen konzeptionell aufgestellt sein können. Wer nicht die Zeit oder Lust hat alle Alternativen einzeln anzuschauen, sollte zumindest mal einen Blick auf WolframAlpha, Ecosia, Benefind, Quand und fragFinn werfen, dann bekommt man einen Eindruck davon, dass die (Suchmaschinen)-Welt doch mittlerweile deutlich bunter ist, als man auf den ersten Blick vielleicht vermutet.

Klassische Suchmachinen: Links:
          Bing.de www.bing.de
          Yahoo.de www.yahoo.de
          Exalead.com www.exalead.com
          Yandex.de www.yandex.de
Werbefrei und/oder neutrale Suchergebnisse:
          Qwant.com www.qwant.com
          DuckDuckgo.com www.duckduckgo.com
          Startpage.com www.startpage.com
          Unbubble.eu www.unbubble.eu
          DeuSu.de www.deusu.de
Sozial engagiert:
          Ecosia.org www.ecosia.org
          Benefind.de www.benefind.de
Metasuchmaschinen:
          MetaGer.de www.metager.de
          Wegtam.com www.wegtam.com
          MetaCrawler.de www.metacrawler.de
          Apollo7.de www.apollo7.de
          OneSeek.de www.oneseek.de
Spezialisierte Suchmaschinen:
          WolframAlpha.com (Inhaltliche Antworten) www.wolframalpha.com
          fragFinn.de (Kinder) www.fragfinn.de
          blinkx.com (Video) www.blinkx.com
          Boardreader.com (Foren) www.boardreader.com
          TinEye.com (Bildverbreitung im Netz) www.tineye.com
          JustBooks.de (Bücher) www.justbooks.de
          WorldWideScience.org (Wissenschaft) www.worldwidescience.org
          Crunchbase.com (Firmen und Personen) www.crunchbase.com
          Open Hub Code Search (Code-Suche) https://code.openhub.net/
          CC Search (CC License Content-Suche) https://search.creativecommons.org/
          YaCy.net (Dezentralisierte Websuche) www.yacy.net

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Emojis – Fehlinterpretationen durch Darstellung

Ein spannendes Paper zur unterschiedlichen Darstellung von Emojis auf Endgeräten und Plattformen sowie dadurch verursachten Fehlinterpretationen hat GroupLens, ein Research Lab der University of Minnesota, veröffentlicht.

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Laut GroupLens sehen/empfinden insbesondere bei einem sehr häufig verwendeten Emoji nur Apple-, Facebook- und Twitter-User die ursprünglich leicht grimmig-feixende Bedeutung, wohingegen Microsoft-, Samsung-, LG- und am stärksten Google-User eine (in dieser Reihenfolge aufsteigende) positive Konnotation wahrnehmen.

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© grouplens.org

Dass es sich hierbei um keinen Einzelfall handelt, wird deutlich, wenn man sich die Höhe mancher Balken (als Ausdruck des Grades der Fehlinterpretationen) in der Gesamtübersicht der wichtigsten Emojis anhand einer Gegenüberstellung nach Geräteherstellern anschaut.

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© grouplens.org

Wie hoch der Unterschied in der ursprünglich vom „Sender“ kommunizierten Nachricht und deren Interpretation durch ihren „Empfänger“ liegen kann, verdeutlichen besonders die „Top 3-Emojis der Fehlinterpretation“.

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©grouplens.org

Spätestens hier kommt die berechtigte Frage nach einer möglichen Standardisierung auf, denn nichts ist frustrierender, als ohne ersichtlichen Grund fehlinterpretiert zu werden.

Download der Studie

Homepage GroupLens

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