Mit App und Strichcode Produkte auf ihre Inhaltsstoffe prüfen

Mit Strichode und InhaltsstoffenBeim Kauf von Produkten spielen heute nicht mehr nur Marke und Preis eine entscheidende Rolle, immer mehr Menschen legen auch deutlich größeren Wert auf „saubere“ und verträgliche Inhaltsstoffe und wollen dies auch unmittelbar beim Einkauf überprüfen können.

Auch hier hat die Digitalisierung einen entscheidenden Anschub gegeben, weil relevante Informationen nicht mehr nur vorliegen (in Form von Produktdaten jeglicher Art), sondern diese jederzeit auch strukturiert und individuell abgerufen werden können (z.B. auf dem Smartphone über eine relevante App).

Ein solcher digitaler Helfer ist mir neulich bei der Suche nach einem guten Sonnenschutzmittel aufgefallen, denn bei der entsprechenden Onlinerecherche landete ich immer wieder bei der App „Codecheck“, die ich daraufhin mal ein paar Tage etwas intensiver ausprobiert habe und seither immer mal wieder nutze, insbesondere beim Kauf von Drogerieprodukten.

Codecheck bietet nach eigenen Angaben einen Produktcheck mit Fachinformationen und Expertenbewertungen zu Inhaltsstoffen an und nutzt für die Analyse der Inhaltstoffe diverse Datenquellen, z.B. von ÖkoTest, BUND und Greenpeace.

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Über einen Strichcode- und QR-Code-Scanner kann das gewünschte Produkt dabei einfach eingelesen oder alternativ über eine vorhandene Produkt-Kategoriesierung ausgewählt werden. Sofern Daten vorliegen, bekommt man im Anschluss daran eine kurze Übersicht in Form eines Bewertungskreises, der sich in „weniger empfehlenswerte“, „eingeschränkt empfehlenswerte“ und „empfehlenswerte“ Inhaltsstoffe farblich unterteilt und dessen Detailergebnis man sich auf Wunsch dann zusätzlich anzeigen lassen kann.

Unter der Option „Persönliche Warnungen“ besteht zudem die Möglichkeit auszuwählen, ob man zu Produkten, die nicht vegan, glutenfrei und/oder laktosefreie sind, einen entsprechenden Hinweis bekommen möchte. Etwas versteckt in der App, kann man darüber hinaus auch Produkte eigeständig erfassen und für selbige eine entsprechende Bewertung erhalten.

Neben dem eigentlichen Produktcheck versorgt Codecheck seine User auch mit eigenen Artikeln zu aktuellen Themen und liefert auf diese Weise wertvolle Hintergrundinformationen. Insgesamt ist die App daher meiner Meinung nach sehr gelungen und ein guter Begleiter, um schnell Produkte zu identifizieren, die man auf Grund ihrer Inhaltsstoffe keinesfalls bzw. stattdessen kaufen sollte.

Codecheck.info: http://www.codecheck.info/

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Google-Alternativen – Bing, Yahoo, DuckDuckGo und Co.

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Google-Alternativen gibt es mittlerweile einige – Bing, Yahoo, DuckDuckGo und Co.

Dienste wie Bing, Yahoo und DuckDuckGo finden im Bereich der Internetsuche zwar immer mal wieder Erwähnung als Google-Alternativen, allerdings darf das nicht über die Realität hinwegtäuschen, in der Google mit einem Anteil von über 94 % bei der Suchmaschinennutzung in Deutschland nicht nur der absolute Monopolist hinsichtlich Suchanfragen ist, sondern damit gleichzeitig auch die Suchmaschine stellt, die 94% der in Deutschland online gesuchten Informationen sammeln, verarbeiten, auswerten und damit in Bares umwandeln kann.

Gepusht wird dieser Kreislauf natürlich durch Google selbst sehr aktiv. Mit Hilfe genau darauf aufbauender, meist extrem eingängiger und an den User-Anforderungen orientierter Services wie Gmail, Maps, Youtube und nicht zuletzt über das (aktuell noch) relativ eigenständige Ökosystem Android, baut sich Google sein Fundament kontinuierlich selbst weiter aus. Gerade Android macht dabei auch immer mehr den Schritt in Richtung Windows-Alternative bzw. sorgt maßgeblich dafür, dass Windows bzw. Microsoft durch den stetig steigenden Anteil der Mobile-Nutzung an Relevanz verliert und Google in gleichem oder sogar stärkerem Maße gewinnt.

Über die diversen Werbetools wie AdWords, AdSense, DFP und Product Listing Ads bindet Google zudem nicht nur User, sodnern auch Advertiser und Publisher gleichzeitig an sich und definiert mittlerweile sogar, was in puncto Internetnutzung als Standard zu gelten hat, „Responsive Webdesign“ und  „Social Media Traffic“ sind hierbei nur zwei Schlagworte, die massiven Einfluss auf das Ranking in der Google-Suche ausüben. Sollen die Google-Algorithmen also die eigene Domain bzw. die darunter veröffentlichten Inhalte mit hoher Priorität in den Suchergebnissen anzeigen, kommt man daher schon lange nicht mehr umhin, sich den stetig neuen Anforderungen kontinuierlich zu beugen.

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Ebenso wie es mir jedoch fernliegt Google dafür pauschal zu verurteilen (schließlich werden die Dienste den Usern (zu denen auch ich gehöre) ja nicht aufgezwungen), bin ich aber auch der Meinung, dass Monopole nie gesund sind und ein gewisser Wettbewerb zwingend notwendig ist, damit alternative Ideen und Konzepte eine reguläre Chance haben sich ebenfalls durchzusetzen. Da es oft jedoch bereits am Wissen um solche Alternativen mangelt, habe ich eine kurze Übersicht zu aktuellen Suchmaschinen erstellt, welche entweder die Google-Dienste durch andere Suchmaschinen ergänzen, nicht primär auf Google-Services zurückgreifen oder die zumindest laut eigener Auskunft, die verarbeiteten Informationen nicht an Google zurückspielen bzw. gar nicht erst speichern. Spannend zu sehen ist dabei schon allein, wie unterschiedlich Suchmaschinen konzeptionell aufgestellt sein können. Wer nicht die Zeit oder Lust hat alle Alternativen einzeln anzuschauen, sollte zumindest mal einen Blick auf WolframAlpha, Ecosia, Benefind, Quand und fragFinn werfen, dann bekommt man einen Eindruck davon, dass die (Suchmaschinen)-Welt doch mittlerweile deutlich bunter ist, als man auf den ersten Blick vielleicht vermutet.

Klassische Suchmachinen: Links:
          Bing.de www.bing.de
          Yahoo.de www.yahoo.de
          Exalead.com www.exalead.com
          Yandex.de www.yandex.de
Werbefrei und/oder neutrale Suchergebnisse:
          Qwant.com www.qwant.com
          DuckDuckgo.com www.duckduckgo.com
          Startpage.com www.startpage.com
          Unbubble.eu www.unbubble.eu
          DeuSu.de www.deusu.de
Sozial engagiert:
          Ecosia.org www.ecosia.org
          Benefind.de www.benefind.de
Metasuchmaschinen:
          MetaGer.de www.metager.de
          Wegtam.com www.wegtam.com
          MetaCrawler.de www.metacrawler.de
          Apollo7.de www.apollo7.de
          OneSeek.de www.oneseek.de
Spezialisierte Suchmaschinen:
          WolframAlpha.com (Inhaltliche Antworten) www.wolframalpha.com
          fragFinn.de (Kinder) www.fragfinn.de
          blinkx.com (Video) www.blinkx.com
          Boardreader.com (Foren) www.boardreader.com
          TinEye.com (Bildverbreitung im Netz) www.tineye.com
          JustBooks.de (Bücher) www.justbooks.de
          WorldWideScience.org (Wissenschaft) www.worldwidescience.org
          Crunchbase.com (Firmen und Personen) www.crunchbase.com
          Open Hub Code Search (Code-Suche) https://code.openhub.net/
          CC Search (CC License Content-Suche) https://search.creativecommons.org/
          YaCy.net (Dezentralisierte Websuche) www.yacy.net

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Honor 8: Huawei-Tochter präsentiert Honor 7-Nachfolger am 10. Mai

Wie auf der Hompage von Honor China sichtbar ist, wird am 10. Mai der mutmaßliche Nachfolger vom Verkaufsschlager Honor 7, das Honor 8 (oder wie im Netz gemutmaßt wird, das Honor V8) vorgestellt.

Bildquelle: http://www.honor.cn/

Liest man das „V“ in dem Teaser aber ganz simpel als „Volume“,  dann steht kurz nach dem Huawei Mate 8 und dem Huawei P9, nun aber mit dem Honor 8 der direkte Nachfolger des Kassenschlagers Honor 7 bereit.

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Stimmen auch die bereits kursierenden Daten und ein Preis um die 300 Euro, dann dürfte es einen ähnlichen Run auf das Honor 8 geben wie auf seinen Vorgänger. Dual-Cam, hauseigener Kirin 950 SoC-Prozessors (der bereits im Huawei Mate 8 seine Power unter Beweis stellt) sowie ein 5,5 Zoll großes Full-HD-Display, ein 3000 mAh-Akku, bei 4 GB RAM und 32 GB internem Speicher wären zu diesem Preis ein mehr als starkes Kaufargument. Ob und wann das neue Smartphone auch in Deutschland zu haben ist, wird nicht deutlich.

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Emojis – Fehlinterpretationen durch Darstellung

Ein spannendes Paper zur unterschiedlichen Darstellung von Emojis auf Endgeräten und Plattformen sowie dadurch verursachten Fehlinterpretationen hat GroupLens, ein Research Lab der University of Minnesota, veröffentlicht.

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Laut GroupLens sehen/empfinden insbesondere bei einem sehr häufig verwendeten Emoji nur Apple-, Facebook- und Twitter-User die ursprünglich leicht grimmig-feixende Bedeutung, wohingegen Microsoft-, Samsung-, LG- und am stärksten Google-User eine (in dieser Reihenfolge aufsteigende) positive Konnotation wahrnehmen.

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© grouplens.org

Dass es sich hierbei um keinen Einzelfall handelt, wird deutlich, wenn man sich die Höhe mancher Balken (als Ausdruck des Grades der Fehlinterpretationen) in der Gesamtübersicht der wichtigsten Emojis anhand einer Gegenüberstellung nach Geräteherstellern anschaut.

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© grouplens.org

Wie hoch der Unterschied in der ursprünglich vom „Sender“ kommunizierten Nachricht und deren Interpretation durch ihren „Empfänger“ liegen kann, verdeutlichen besonders die „Top 3-Emojis der Fehlinterpretation“.

Emojis3

©grouplens.org

Spätestens hier kommt die berechtigte Frage nach einer möglichen Standardisierung auf, denn nichts ist frustrierender, als ohne ersichtlichen Grund fehlinterpretiert zu werden.

Download der Studie

Homepage GroupLens

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