Mit App und Strichcode Produkte auf ihre Inhaltsstoffe prüfen

Mit Strichode und InhaltsstoffenBeim Kauf von Produkten spielen heute nicht mehr nur Marke und Preis eine entscheidende Rolle, immer mehr Menschen legen auch deutlich größeren Wert auf „saubere“ und verträgliche Inhaltsstoffe und wollen dies auch unmittelbar beim Einkauf überprüfen können.

Auch hier hat die Digitalisierung einen entscheidenden Anschub gegeben, weil relevante Informationen nicht mehr nur vorliegen (in Form von Produktdaten jeglicher Art), sondern diese jederzeit auch strukturiert und individuell abgerufen werden können (z.B. auf dem Smartphone über eine relevante App).

Ein solcher digitaler Helfer ist mir neulich bei der Suche nach einem guten Sonnenschutzmittel aufgefallen, denn bei der entsprechenden Onlinerecherche landete ich immer wieder bei der App „Codecheck“, die ich daraufhin mal ein paar Tage etwas intensiver ausprobiert habe und seither immer mal wieder nutze, insbesondere beim Kauf von Drogerieprodukten.

Codecheck bietet nach eigenen Angaben einen Produktcheck mit Fachinformationen und Expertenbewertungen zu Inhaltsstoffen an und nutzt für die Analyse der Inhaltstoffe diverse Datenquellen, z.B. von ÖkoTest, BUND und Greenpeace.

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Über einen Strichcode- und QR-Code-Scanner kann das gewünschte Produkt dabei einfach eingelesen oder alternativ über eine vorhandene Produkt-Kategoriesierung ausgewählt werden. Sofern Daten vorliegen, bekommt man im Anschluss daran eine kurze Übersicht in Form eines Bewertungskreises, der sich in „weniger empfehlenswerte“, „eingeschränkt empfehlenswerte“ und „empfehlenswerte“ Inhaltsstoffe farblich unterteilt und dessen Detailergebnis man sich auf Wunsch dann zusätzlich anzeigen lassen kann.

Unter der Option „Persönliche Warnungen“ besteht zudem die Möglichkeit auszuwählen, ob man zu Produkten, die nicht vegan, glutenfrei und/oder laktosefreie sind, einen entsprechenden Hinweis bekommen möchte. Etwas versteckt in der App, kann man darüber hinaus auch Produkte eigeständig erfassen und für selbige eine entsprechende Bewertung erhalten.

Neben dem eigentlichen Produktcheck versorgt Codecheck seine User auch mit eigenen Artikeln zu aktuellen Themen und liefert auf diese Weise wertvolle Hintergrundinformationen. Insgesamt ist die App daher meiner Meinung nach sehr gelungen und ein guter Begleiter, um schnell Produkte zu identifizieren, die man auf Grund ihrer Inhaltsstoffe keinesfalls bzw. stattdessen kaufen sollte.

Codecheck.info: http://www.codecheck.info/

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Facebook, Trending Topics und der US-Wahlkampf

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Facebook, Trending Topics und der US-Wahlkampf

Seitdem sich Facebook dem Vorwurf ausgesetzt sieht, seine Trending Topics zu selektiv nach links-liberalen Themen auszuwählen, geht ein Aufschrei durch das konservative Fox-News-Amerika und davon angestachelt, mittlerweile auch durch die Medien in anderen Ländern.

Jetzt könnte man direkt zu journalistischen Mindeststandards, ausgewogener Berichterstattung, Qualitätsjournalismus und noch viel mehr Schlagworten überleiten, die als Maßstab für ein Newsportal oder eine Zeitung völlig berechtigte Bewertungskategorien wären, allerdings gibt es da einen entscheidenden Haken, denn all das ist Facebook nicht und hat es auch nie vorgegeben zu sein.

Gerade die Reaktion Mark Zuckerbergs auf die Vorwürfe hat das am besten gezeigt, denn kein unabhängiges Nachrichtenmedium hätte diesen Vorwurf erst dementiert, dann doch eingestanden und sich dann, quasi als vollständiges Eingeständnis der Nicht-Unabhängigkeit, auch noch mit führenden Konservativen getroffen. In einem unabhängigen News-Medium wäre die Kritik kurz und prägnant mit einem Verweis auf die eigenen Qualitätsstandards zurückgewiesen worden und die Diskussion dann vermutlich auch beendet gewesen. Nicht aber bei Facebook, denn Facebook hat diese journalistischen Standards eben nicht.

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Facebook ist, wenn man es herunterbricht, primär eine Multifunktionsplattform mit einer eigenen Vision, aber mindestens ebenso großen wirtschaftlichen Interessen. Das Vehikel dazu ist soziale Interaktion und die Cashcow ist die Vermarktung der Plattform und der Nutzer-Daten. Wenn also tatsächlich jemand geglaubt hat, ausgerechnet Facebook würde sich hinsichtlich der verstärkten Initiativen im News- und Medienbereich an journalistischen Standards orientieren, der hat entweder die letzten zehn Jahre der Online-Entwicklung vollkommen verschlafen, oder besitzt von Grund auf ein deutlich zu ungesundes Maß an Naivität.

Nicht dass man mich falsch versteht, ich begrüße es sehr, dass dieses Thema nun breiter diskutiert wird, denn bereits die ersten Ansätze Facebooks einzelnen Medienhäusern exklusive Artikel abzuringen, hätte diesen Impuls geben können und müssen. Schon damals gab es genügend kritische Stimmen, die darauf hingewiesen haben, dass auch Verlage gut beraten sind, die Aktivitäten auf Facebook in eine übergreifende Publikationsstrategie einzubetten. Denn so verlockend es klingt, User auf Facebook zu erreichen, die man vielleicht vorher nicht erreichen konnte, so groß ist auch das Risiko, dass man ohne ausreichendes Brand-Building die User dadurch gerade nicht an die eigene Marke gewöhnt und bindet, sondern ungewollt Facebook zuarbeitet, welches dadurch viel schneller ins Kerngeschäft der Verlage vordringen kann. Inhaltlich ist das die gleiche Frage, die sich jeder Onlineshop im Hinblick auf Aktivitäten bei Ebay und noch viel stärker im Hinblick auf den Vertrieb über Amazon Marketplace stellt. Facebook ist hier daher auch ein gutes Stück News-Marktplatz, der nach völlig eigenen Regeln funktioniert und der danach strebt, diese Regeln immer stärker zu prägen oder sogar zu setzen.

Insofern muss man also eher fragen, was der eigentliche Kern der Trending Topic-Debatte ist und ob es diesen überhaupt gibt, oder man stattdessen nicht eher von vielen Kernen sprechen muss, je nachdem aus welcher (politischen) Richtung die Argumente kommen?

An erster Stelle fällt dabei auf, dass die Debatte doch relativ laut geführt wird, dafür dass man in den USA eigentlich eindeutig weiß, welche Medien in welchen politischen Lagern zu verorten sind und dass es so etwas wie eine ausgewogene Berichterstattung faktisch nur gibt, wenn man beide Lager konsumiert. Daran hat sich bisher auch kein Republikaner gestört, im Gegenteil. Warum dann also gerade bei Facebook diese Aufregung? Mag ein Großteil der Kritik anfangs grundsätzlicher Natur gewesen sein, so tritt doch immer mehr der US-Wahlkampf in den Vordergrund. Warum Facebook als Soziales Netzwerk dabei eine zentrale Bedeutung zukommt, zeigt ein Blick auf die letzten US-Wahlen, die zu einem guten Teil auch in den Sozialen Netzwerken gewonnen wurden. Obama und sein Team hatten nicht nur eine bis ins Detail darauf abgestimmte Strategie, sondern hatten diese auch immer weiter perfektioniert und dadurch tatsächlich massenhaft Wähler mobilisiert.

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Dies ist aber nur eine Seite der Medaille, viel zentraler ist am Ende, wo ein Netzwerk wie Facebook inhaltlich eigentlich selbst steht und welche Inhalte es als Massen-Kommunikationskanal transportiert bzw. welche es aus welchen Gründen gerade nicht transportiert? Und hier sind wir bei der Kernfrage angekommen, die eigentlich wiederum zwei Teilfragen umfasst und die besonders für die netzwerk-schwächeren Republikaner von zentraler Bedeutung ist: „Wer besitzt im laufenden Wahlkampf die Hoheit beim Agenda Setting und wer hat die Deutungshoheit der gesetzten Themen bei den wahlentscheidenden Zielgruppen?“. Spätestens hier wird klar, welchen zentralen Stellenwert Facebook einnimmt und warum beide politische Lager alles daran setzen werden, dass sichergestellt ist, dass sie in größtmöglichem Umfang auf und durch Facebook präsent sind. Der Wahlkampf ist in vollem Gange.

Google-Alternativen – Bing, Yahoo, DuckDuckGo und Co.

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Google-Alternativen gibt es mittlerweile einige – Bing, Yahoo, DuckDuckGo und Co.

Dienste wie Bing, Yahoo und DuckDuckGo finden im Bereich der Internetsuche zwar immer mal wieder Erwähnung als Google-Alternativen, allerdings darf das nicht über die Realität hinwegtäuschen, in der Google mit einem Anteil von über 94 % bei der Suchmaschinennutzung in Deutschland nicht nur der absolute Monopolist hinsichtlich Suchanfragen ist, sondern damit gleichzeitig auch die Suchmaschine stellt, die 94% der in Deutschland online gesuchten Informationen sammeln, verarbeiten, auswerten und damit in Bares umwandeln kann.

Gepusht wird dieser Kreislauf natürlich durch Google selbst sehr aktiv. Mit Hilfe genau darauf aufbauender, meist extrem eingängiger und an den User-Anforderungen orientierter Services wie Gmail, Maps, Youtube und nicht zuletzt über das (aktuell noch) relativ eigenständige Ökosystem Android, baut sich Google sein Fundament kontinuierlich selbst weiter aus. Gerade Android macht dabei auch immer mehr den Schritt in Richtung Windows-Alternative bzw. sorgt maßgeblich dafür, dass Windows bzw. Microsoft durch den stetig steigenden Anteil der Mobile-Nutzung an Relevanz verliert und Google in gleichem oder sogar stärkerem Maße gewinnt.

Über die diversen Werbetools wie AdWords, AdSense, DFP und Product Listing Ads bindet Google zudem nicht nur User, sodnern auch Advertiser und Publisher gleichzeitig an sich und definiert mittlerweile sogar, was in puncto Internetnutzung als Standard zu gelten hat, „Responsive Webdesign“ und  „Social Media Traffic“ sind hierbei nur zwei Schlagworte, die massiven Einfluss auf das Ranking in der Google-Suche ausüben. Sollen die Google-Algorithmen also die eigene Domain bzw. die darunter veröffentlichten Inhalte mit hoher Priorität in den Suchergebnissen anzeigen, kommt man daher schon lange nicht mehr umhin, sich den stetig neuen Anforderungen kontinuierlich zu beugen.

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Ebenso wie es mir jedoch fernliegt Google dafür pauschal zu verurteilen (schließlich werden die Dienste den Usern (zu denen auch ich gehöre) ja nicht aufgezwungen), bin ich aber auch der Meinung, dass Monopole nie gesund sind und ein gewisser Wettbewerb zwingend notwendig ist, damit alternative Ideen und Konzepte eine reguläre Chance haben sich ebenfalls durchzusetzen. Da es oft jedoch bereits am Wissen um solche Alternativen mangelt, habe ich eine kurze Übersicht zu aktuellen Suchmaschinen erstellt, welche entweder die Google-Dienste durch andere Suchmaschinen ergänzen, nicht primär auf Google-Services zurückgreifen oder die zumindest laut eigener Auskunft, die verarbeiteten Informationen nicht an Google zurückspielen bzw. gar nicht erst speichern. Spannend zu sehen ist dabei schon allein, wie unterschiedlich Suchmaschinen konzeptionell aufgestellt sein können. Wer nicht die Zeit oder Lust hat alle Alternativen einzeln anzuschauen, sollte zumindest mal einen Blick auf WolframAlpha, Ecosia, Benefind, Quand und fragFinn werfen, dann bekommt man einen Eindruck davon, dass die (Suchmaschinen)-Welt doch mittlerweile deutlich bunter ist, als man auf den ersten Blick vielleicht vermutet.

Klassische Suchmachinen: Links:
          Bing.de www.bing.de
          Yahoo.de www.yahoo.de
          Exalead.com www.exalead.com
          Yandex.de www.yandex.de
Werbefrei und/oder neutrale Suchergebnisse:
          Qwant.com www.qwant.com
          DuckDuckgo.com www.duckduckgo.com
          Startpage.com www.startpage.com
          Unbubble.eu www.unbubble.eu
          DeuSu.de www.deusu.de
Sozial engagiert:
          Ecosia.org www.ecosia.org
          Benefind.de www.benefind.de
Metasuchmaschinen:
          MetaGer.de www.metager.de
          Wegtam.com www.wegtam.com
          MetaCrawler.de www.metacrawler.de
          Apollo7.de www.apollo7.de
          OneSeek.de www.oneseek.de
Spezialisierte Suchmaschinen:
          WolframAlpha.com (Inhaltliche Antworten) www.wolframalpha.com
          fragFinn.de (Kinder) www.fragfinn.de
          blinkx.com (Video) www.blinkx.com
          Boardreader.com (Foren) www.boardreader.com
          TinEye.com (Bildverbreitung im Netz) www.tineye.com
          JustBooks.de (Bücher) www.justbooks.de
          WorldWideScience.org (Wissenschaft) www.worldwidescience.org
          Crunchbase.com (Firmen und Personen) www.crunchbase.com
          Open Hub Code Search (Code-Suche) https://code.openhub.net/
          CC Search (CC License Content-Suche) https://search.creativecommons.org/
          YaCy.net (Dezentralisierte Websuche) www.yacy.net

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Eindrucksvolle Daten-Projekte im Internet

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Daten-Projekte im Internet ermöglichen häufig erst das Erschließen von Zusammenhängen


In einer Zeit von Big Data und Analyse-Methoden, die sich nicht mehr nur darauf beschränken reine Erklärungen für Handlungsweisen von Individuen zu liefern, sondern die mit Bezug auf eben diese Individuen oft schon verkaufsfördernde Handlungsvorhersagen treffen wollen, gerät meist aus dem Blick, dass Daten und deren Analyse mindestens so sehr auch im Dienst der Gesellschaft stehen können. Dass moderne Staaten und Gesellschaften sogar nur auf Basis gezielter und strukturierter Datenerhebung und Datenauswertung existieren können, ja überhaupt erst möglich geworden sind, nimmt man heute schon kaum noch wahr.

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Welchen Umfang diese Datenerhebungen und welche Breite ihre Aussagekraft aber z.B. in Deutschland besitzen, kann man relativ schnell mit ein paar Klicks beim Statistischen Bundesamt herausfinden. Darüber hinaus gibt es aber noch unzählige weitere spannende Daten-Projekte zu diversen Themen, die online abrufbar sind und die durch Erhebung, Analyse, grafisch aufwendige Aufbereitung oder Simulation fundierte und informative Aussagen zu diversen gesellschaftlichen Themen liefern und daher äußerst beachtenswert sind. Nachfolgend einige interessante Beispiele.

Beispiele:

–    Statistisches Bundesamt:
https://www.destatis.de/DE/Startseite.html 
 

–    Verteilung der Erdbevölkerung:

https://motherboard.vice.com/de/read/diese-karte-verraet-wo-sich-die-bevoelkerung-unserer-erde-draengt-634
 

–    Bertelsmann Transformationsindex:

https://www.bti-project.org/de/index/
 

–    Heidelberger Konfliktbarometer:

http://www.hiik.de/de/konfliktbarometer/
 

–    The Migrants Files:

http://ze.tt/datenprojekt-so-viele-migranten-sterben-in-europa/
 

–    SAT-Datensimulation der Menschenströme durch Europa für die „WELT“:

http://www.welt.de/wirtschaft/article153372386/Fluechtlinge-koennten-bald-ueber-die-Kaukasus-Route-kommen.html
 

–    Länder mit größter Wasserknappheit bis 2040:

https://motherboard.vice.com/de/read/diese-laender-werden-2040-am-staerksten-unter-der-wasserknappheit-leiden-278
 

–    Verteilung von Männern und Frauen in der Weltbevölkerung:

http://qz.com/335183/heres-why-men-on-earth-outnumber-women-by-60-million/
 

–    Zeit.de – Ost und West: Wie Ost und West seit der Einheit denken:

http://www.zeit.de/gesellschaft/deutschland-ost-west-umfragen.html
 

–    OpenDataCity:

https://opendatacity.de/
https://opendatacity.de/project/das-netz-der-lobbyisten/
https://apps.opendatacity.de/nebeneinkuenfte-verteilung/
https://opendatacity.de/project/stasi-vs-nsa/
 

–    Datenprojekt der Süddeutschen zu Europas Fußballligen:

http://www.sueddeutsche.de/sport/datenprojekt-zu-europas-ligen-wie-der-fussball-millionen-verschwendet-1.2606322
http://www.sueddeutsche.de/sport/datenprojekt-zu-europas-ligen-so-fussballverrueckt-ist-deutschland-1.2606329-2
http://www.sueddeutsche.de/sport/datenprojekt-zu-europas-ligen-wo-sie-den-schoensten-fussball-spielen-1.2603603
 

–    Golem.de – Entwicklung eines Prototypen zur linguistischen Inhaltsanalyse von Artikeln:

http://www.golem.de/news/in-eigener-sache-golem-de-erhaelt-google-foerderung-fuer-datenprojekt-1602-119358.html
 

–    Designprojekt „Roads to Rome“ in dem das moovel lab Verkehrsadern und Mobilitäts-Infrastrukturen visualisiert:

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/datenprojekt-roads-to-rome-von-wegen-a-1067153.html

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Online-Supermärkte: Lebensmittel online bestellen

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Lebensmittel online bestellen – Online-Supermärkte machen es einem einfach

Online-Supermärkte und die Lieferungen von Lebensmitteln durch Onlinebestellungen nehmen langsam Fahrt auf, denn wer kennt es nicht? Ein Blick in den Kühlschrank, ziemlich leer, ein Blick auf den Kalender, ziemlich voll und die entscheidende Frage: „Wann also einkaufen?“. Lange Tage im Job oder Schichtarbeit, die wenige Zeit lieber mit der Familie verbringen, statt den Samstagvormittag auch noch für einen Großeinkauf zu opfern, oder schlichtweg Bequemlichkeit – es gibt viele (gute) Gründe auch den Einkauf für den täglichen Bedarf online abzuwickeln.

Lange Zeit gab es da leider nicht viele Optionen. In der Regel hieß es dann, entweder selbst einkaufen, mit leerem Kühlschrank ausharren oder den Pizza-Service nutzen. Mittlerweile tut sich da jedoch was, denn immer mehr Online-Supermärkte liefern die Lebensmittel nach Onlinebestellung bis vor die Haustür. Doch so komfortabel das klingt, so unterschiedlich sind aktuell auch noch die Leistungen.

Infolge der notwendigen Logistik (Vorhalten/Lagerung der Lebensmittel sowie Lieferung ohne Frischeverlust und das im Idealfall möglichst schnell zum Wunschtermin) und verbunden mit preissensitiven Kunden, besteht für die Dienste nur eine geringe Spanne, diesen Aufwand durch höhere Preise zu refinanzieren. Die Anbieter stehen daher im direkten Spannungsfeld zwischen den organisatorischen und logistischen Aufwänden eines Onlinehändlers, sehen sich aber im Gegensatz dazu mit den hohen Ansprüchen von stationär kaufenden Kunden konfrontiert.

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Hier stellt sich also die Frage, was macht eigentlich einen guten Online-Supermarkt aus? Für mich persönlich sind das zusammengefasst folgende Faktoren:

  • hohe Qualität der Lebensmittel
  • ein großes Sortiment
  • ein verfügbares Bio-Sortiment
  • ein Tiefkühlsortiment
  • realistische Preise für Produkte und Lieferung
  • ein frei wählbarer Lieferzeitpunkt oder wenigstens ein gut eingrenzbarer Zeitraum
  • Lieferung unabhängig vom Wohnort
  • flexible Zahlungsmethoden
  • eine App
  • die Möglichkeit „Einkaufslisten“ zu speichern

Um es kurz zu machen, die „eierlegende Wollmilchsau“ gibt es noch nicht, allerdings mit allyouneedfresh.de und in den verfügbaren Regionen (meist natürlich auf die großen Ballungszentren begrenzt) mit rewe.de und real-drive.de sehr gute Dienste, zumindest auf dem Papier bzw. laut den Auskünften der jeweiligen Homepage.

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Da ich jedoch der Meinung bin,  dass die Ausgangsbedingungen allein mit Blick auf die Abhängigkeit vom Wohnort und dem jeweiligen Einkaufsverhalten nicht pauschal beantwortet werde können, sollte sich hier jeder durch Testbestellungen bei einzelnen Diensten selbst ein Bild machen (und vorher zwingend die zum Glück meist verständlichen AGBs lesen!). Zudem gilt auch, dass nur weil der Service z.B. in Berlin verfügbar ist und reibungslos funktioniert, es in Hamburg oder München nicht automatisch genauso sein muss, erst recht nicht außerhalb der Großstädte. Ebenso muss ein Service natürlich nicht gleich deshalb schlecht sein, weil er aktuell nur regional begrenzt verfügbar ist. Ich denke wir werden hier in den nächsten Monaten und Jahren noch eine weitere Professionalisierung sehen und bin gespannt, wie die Dienste angenommen werden. Der Anfang ist jedenfalls gemacht, wie die nachfolgende Liste zeigt:

Supermarkt Link
All-Bio www.all-bio.de
allyouneedfresh www.allyouneedfresh.de
Alnatura www.alnatura-shop.de
Amazon Pantry www.amazon.de/gp/pantry/info
amorebio www.amorebio.de
Basic www.biowelt.de
Bonativo www.bonativo.de
Bringmeister.de www.bringmeister.de
bringmirbio.de www.bringmirbio.de 
EDEKA www.edeka-lebensmittel.de
EDEKA24 www.edeka24.de
Emmas Enkel.de www.emmas-enkel.de
food.de www.food.de
getnow.de www.getnow.de
Gourmondo www.gourmondo.de
Lebensmittel.de www.lebensmittel.de
Lidl Onlineshop www.lidl.de/de/lebensmittel/c13341
mytime.de www.mytime.de
Natur.com www.natur.com
RAPUNZEL.de www.shop.rapunzel.de
REAL-Drive www.real-drive.de
REWE www.rewe.de
saymo.de www.saymo.de

Honor 8: Huawei-Tochter präsentiert Honor 7-Nachfolger am 10. Mai

Wie auf der Hompage von Honor China sichtbar ist, wird am 10. Mai der mutmaßliche Nachfolger vom Verkaufsschlager Honor 7, das Honor 8 (oder wie im Netz gemutmaßt wird, das Honor V8) vorgestellt.

Bildquelle: http://www.honor.cn/

Liest man das „V“ in dem Teaser aber ganz simpel als „Volume“,  dann steht kurz nach dem Huawei Mate 8 und dem Huawei P9, nun aber mit dem Honor 8 der direkte Nachfolger des Kassenschlagers Honor 7 bereit.

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Stimmen auch die bereits kursierenden Daten und ein Preis um die 300 Euro, dann dürfte es einen ähnlichen Run auf das Honor 8 geben wie auf seinen Vorgänger. Dual-Cam, hauseigener Kirin 950 SoC-Prozessors (der bereits im Huawei Mate 8 seine Power unter Beweis stellt) sowie ein 5,5 Zoll großes Full-HD-Display, ein 3000 mAh-Akku, bei 4 GB RAM und 32 GB internem Speicher wären zu diesem Preis ein mehr als starkes Kaufargument. Ob und wann das neue Smartphone auch in Deutschland zu haben ist, wird nicht deutlich.

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Garten: Ideen, Garten-Shops, Baumärkte, Grill-Shops

Der Frost ist weg und die Sonne kräftig genug für die Aussaht im Garten.

Mit dem Frühling erwacht der Garten aus dem Winterschalf. Kaum kommen die ersten Sonnenstrahlen heraus und die Temperaturen halten die zehn Grad fest im Visier, schwärmen Heerscharen von Hobbygärtnern in ihr grünes Idyll und lassen kein Stein auf dem anderen. Garten- und Grillsaison sind also gestartet und mit ihr die Planungen und Einkäufe für die diesjährigen Projekte.

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Da der Garten nach den langen Wintermonaten wie in jedem Jahr erst mal auf Vordermann gebracht werden will, braucht man neben einer groben Idee, wie die kleine Oase in diesem Jahr gestaltet werden soll, natürlich auch die entsprechenden Pflanzen, Werkzeuge, Gartengeräte und sonstigen Utensilien.

Oft scheitert es jedoch schon am ersten Punkt, den Ideen. So herrscht zwar oft eine ungefähre Vorstellung davon, wie der Garten in der vollen Sommerblüte aussehen sollte, im Detail fehlt es aber dann doch oft an Einfallsreichtum oder Anlaufpunkten, um sich entsprechende Ideen zu holen. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, das Thema etwas umfassender aufzugreifen und mal zu recherchieren, wo man überall fündig werden könnte.

Da es dann aber ja auch nicht nur bei Ideen bleiben soll, sondern diese auch möglichst schnell und erfolgreich in die Tat umgesetzt werden wollen, habe ich zusätzlich auch relevante Garten-Shops, Online-Baumärkte, Grill-Shops, große Online-Marktplätze und eine relevante Hashtag-Liste für eine Recherche in Sozialen Netzwerken mit aufgeführt.

Einem schönen Garten steht also nichts mehr im Weg!

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Garten-Ideen:

Garten-Shops:

Eine entsprechende Hashtag-Liste für eine Recherche zum Thema in den Sozialen Netzwerken findet man am Ende des Beitrags.

Baumärkte Online:

Grill-Shops:

Übergreifende Shops und Marktplätze:

 

Hashtags für die Recherche in Sozialen Netzwerken:

Deutsch Englisch
#garten #garden
#gartenliebe #gardening
#gartenparty #gardenparty
#gartenarbeit #gardens
#gartenmodel #gardener
#gartenglück #gardena
#gartenzwerg #gardenfurniture
#gartenhaus #garden_styles
#gartenteich #gardenwedding
#gartenzeit #gardeningaustralia
#gartenbau #gardenfresh
#gartendeko #gardenia
#gartenschau #gardensbythebay
#gartenmöbel #gardenroute
#gartenshopping #gardenofthegods
#gartenstadt #gardenroses
#gartenfest #gardenlove
#gartenbaukino #gardencity
#gartening #gardenflowers
#gartenderwelt #gardendesign
#gartenhütte #gardenlife
#gartenträume #garden_explorers
#gartengestaltung #gardenbythebay
#gartenlaube #gardendecor
#gartenfreunde #gardengnome
#gartenzaun #gardenart
#garteneden #gardeners
#gartencenter #gardenlover
#gartenfreude #gardenlovers
#gartenblumen #gardensalad
#gartentage #gardengirls
#gartenschlauch #gardentotable
#gartenreich #gardenhouse
#gartenplanung #gardenfun
#gartendesign #gardenchat
#gartenzwerge #gardenofeden
#gartenkunst #gardenias
#gartenkräuter #gardenparty30
#gartenbank #gardenspub
#gartenlust #gardenbirds
#gartenblog #gardenstyle
#gartenfeldplatz #gardentherapy
#gartensaison #gardensofinstagram
#gartengedanken #gardentime
#gartensalon #gardenrose
#gartenzauber #gardencenter
#gartenblume

Viel Spaß!
SZ

Emojis – Fehlinterpretationen durch Darstellung

Ein spannendes Paper zur unterschiedlichen Darstellung von Emojis auf Endgeräten und Plattformen sowie dadurch verursachten Fehlinterpretationen hat GroupLens, ein Research Lab der University of Minnesota, veröffentlicht.

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Laut GroupLens sehen/empfinden insbesondere bei einem sehr häufig verwendeten Emoji nur Apple-, Facebook- und Twitter-User die ursprünglich leicht grimmig-feixende Bedeutung, wohingegen Microsoft-, Samsung-, LG- und am stärksten Google-User eine (in dieser Reihenfolge aufsteigende) positive Konnotation wahrnehmen.

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© grouplens.org

Dass es sich hierbei um keinen Einzelfall handelt, wird deutlich, wenn man sich die Höhe mancher Balken (als Ausdruck des Grades der Fehlinterpretationen) in der Gesamtübersicht der wichtigsten Emojis anhand einer Gegenüberstellung nach Geräteherstellern anschaut.

Emojis2

© grouplens.org

Wie hoch der Unterschied in der ursprünglich vom „Sender“ kommunizierten Nachricht und deren Interpretation durch ihren „Empfänger“ liegen kann, verdeutlichen besonders die „Top 3-Emojis der Fehlinterpretation“.

Emojis3

©grouplens.org

Spätestens hier kommt die berechtigte Frage nach einer möglichen Standardisierung auf, denn nichts ist frustrierender, als ohne ersichtlichen Grund fehlinterpretiert zu werden.

Download der Studie

Homepage GroupLens

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Tesla Model 3 – das neue iPhone

Nur Wenige hätten es für möglich gehalten, dass ausgerechnet ein Auto noch einen solchen Hype erzeugen könnte, wie gerade durch das Model 3 von Tesla geschehen. Die Rollen schienen zu klar unter den VWs, Toyotas, Daimlers und BMWs verteilt und größere Innovationen im Hinblick auf alternative Antriebstechnologien weiterhin eher ein Thema für die ferne Zukunft. Das hat sich mit der Vorstellung des Tesla Model 3 nun allerdings schlagartig geändert.

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Seither muss man sich stattdessen fragen lassen, ob man nicht zu lange und zu bereitwillig den gebetsmühlenartigen und mit vielen Marketing- und Lobby-Millionen unterstützten Beteuerungen der etablierten Autobauer auf den Leim gegangen ist und zu leichtgläubig geschluckt hat, dass es angeblich keinen ausreichenden Bedarf und keinen Massenmarkt für neue, energiesparende und alternative Antriebstechnologien gibt. Aus dem Rückspiegel sieht die Welt auch in diesem Fall anders aus.

Stürzt sich die Berichterstattung aktuell zwar hauptsächlich auf die nicht annähernd so stark erwarteten Vorbestellungen, um dabei kritisch anzumerken, dass diese ja schon mit „nur“ 1000 Dollar möglich sind, so wird die eigentlich zentrale Frage: “ Warum es Tesla ausgerechnet unter diesen ungünstigen Rahmenbedingungen gelungen ist, einen solchen Erfolg zu erzeugen, obwohl doch laut „Experten“ eigentlich gar kein Bedarf und Massenmarkt vorhanden ist?“, gar nicht erst gestellt.

Wirft man dann einen genaueren Blick auf diese Rahmenbedingungen, so stellt man nämlich fest, dass sich die amerikanische Autoindustrie in den letzten Jahren, wenn nicht erholt, so doch wenigstens wieder stabilisiert hat und sich auch die Abverkäufe der meisten anderen international relevanten Autobauer unter dem Strich positiv entwickelt haben. Darüber hinaus fiel die Vorstellung des Model 3 auch noch in ein absolutes Ölpreistief, sodass die sehr niedrigen Spritpreise als klarer Gegenspieler angeführt werden müssen, wenn es darum geht Alternativen erfolgreich in den Massenmarkt zu bringen.

Genau in dieser Phase schafft es Tesla nun aber dennoch Leute dazu zu bewegen, sich für ein Auto mit Elektroantrieb in Schlangen für eine Vorbestellung anzustellen und dabei 1000 Dollar vorab zu zahlen, ohne genau gesagt zu bekommen, wann sie ihr Objekt der Begierde eigentlich konkret in Empfang nehmen können bzw. sogar sicher zu wissen, dass es im Idealfall noch fast 1,5 Jahre dauert und bei der bisherigen Termintreue von Tesla, durchaus noch einige Monate mehr werden könnten.

Wer daher noch immer von einem fehlenden Markt und Bedarf spricht, ist wahrscheinlich nur noch nicht hart genug in der Realität aufgeschlagen, oder ist schlicht zu stolz zuzugeben, dass diese bisherige Einschätzung schlicht falsch war bzw. der Markt einfach nicht verstanden wurde. Möglicherweise haben auch die aktuell noch immer sprudelnden Gewinne mit den alten Technologien zu bequem gemacht oder die Realität verzehrt und daher zu dem Fehlschluss geführt, dass ein „Wie bisher“ verbunden mit kleinen Innovationsschritten, die risikoärmste Variante sei.

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Dass diese Strategie aber unter Umständen ganz im Gegenteil brandgefährlich sein könnte, wird deutlich, wenn man berücksichtigt, dass Tesla, wie zuvor schon Amazon, Apple und Google in anderen Bereichen, drauf und dran ist, eine gesamte Branche neu zu definieren und in ihr völlig neue Spielregeln und Gesetzmäßigkeiten zu etablieren. Denn selbst wenn am Ende auch nur die Hälfte der Vorbestellungen reale Käufe werden, sprengt das alle bisherigen Dimensionen und schafft über Nacht einen neuen Massenmarkt in der Autoindustrie, dessen Wachstumspotential noch gar nicht zu erahnen ist und in dem Tesla auf Grund seiner technologischen Überlegenheit, finanziellen Ausstattung und der bereits vorhandenen Marktreife zumindest für eine gewisse Zeitspanne durchaus ebenfalls zum Monopolisten aufsteigen könnte, denn bereits im Anfangsstadium wurde mit einem Handstreich der Vorsprung zu anderen potentiellen Wettbewerbern der digitalisierten Autowelt wie Google, Faraday Future und vermutlich auch Apple auf eine Distanz ausgebaut, die so keiner auf der Rechnung hatte. Fast beiläufig und ebenso wenig beachtet, wurde zudem auch noch das Argument widerlegt, dass Autos nicht online verkauft werden können.

Tesla ist daher mit seinen Autos und speziell mit dem Model 3 sowie der dahinter stehenden Marke daher scheinbar das gelungen, was Steve Jobs mit dem iPhone gelang, nämlich die potentiellen User an ihren alltäglichen Standorten des technisch-digitalisierten Alltags abzuholen und ihnen ein gerade noch finanzierbares Device mit dem Versprechen an die Hand zu geben, dass es ihren zukünftigen Alltag besser macht. Was genau „besser“ bedeutet, kann dabei jeder für sich selbst entscheiden. Nirgendwo trifft aber daher auch das zentrale Steve Jobs-Prinzip: „Sell dreams, not roducts.“ besser zu als im Falle Tesla. Es wurde längst Zeit für diesen (disruptiven) Innovationsschritt.

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