Reise- und Urlaubs-Deals online finden

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Sommer ist Reise- und Urlaubszeit

Der Sommer steht vor der Tür und das heißt, die Hauptreise- und Urlaubszeit steht unmittelbar bevor. Wie überall, so gilt auch bei den Reise- und Urlaubsangeboten: „Wer vergleicht, ist klar im Vorteil!“. Wenn man dann noch etwas Flexibilität mitbringt und nicht zwingend direkt in den Ferienzeiten verreisen muss, hat man beste Chancen durch Aktionsangebote einige (hundert) Euros zu sparen, die man ggf. sehr gut in eine zweite Reise investieren kann.

Liefen die kurzfristigen und preisgesenkten Angebote früher meist ausschließlich über das Schlagwort „Last-Minute“, so sollte man heute online ergänzend auch zwingend nach „Reise- oder Urlaubs-Deals bzw. –Dealz“ suchen. Hier hat sich die Reisebranche der E-Commerce-Sprache angepasst und mit den speziellen Deal-Portalen einen neuen Vertriebskanal erschlossen, den man bei der eigenen Reiseplanung natürlich sehr gut nutzen kann.

Um den Recherche–Aufwand etwas zu begrenzen, habe ich nachfolgend schon einige Deal-Portale aufgelistet, die mir im Laufe der Zeit immer wieder über den Weg gelaufen sind.

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HRS Deals: http://www.hrs.de/deals/

Urlaubspiraten: https://www.urlaubspiraten.de/

Travelzoo: https://ssl.travelzoo.com/de/ad/

Travelbird: https://travelbird.de/

Reisedeals: http://www.reisedeals.com/

travelcircus: http://www.travelcircus.de/

TUI-Deals: http://www.tui.com/tui-deals/

Reise-Dealz: http://www.reise-dealz.de/

Travel-Deals: http://travel-dealz.de/

Holiday-Dealz: http://www.holiday-dealz.de/

Urlaubsdeals: http://www.urlaubsdeals.net/

Kreuzfahrtwelle: http://www.kreuzfahrtwelle.de/

Groupon: https://www.groupon.de/getaways

DailyDeal: https://dailydeal.de/national/travel

Gute Reise und einen schönen Urlaub!

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Facebook, Trending Topics und der US-Wahlkampf

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Facebook, Trending Topics und der US-Wahlkampf

Seitdem sich Facebook dem Vorwurf ausgesetzt sieht, seine Trending Topics zu selektiv nach links-liberalen Themen auszuwählen, geht ein Aufschrei durch das konservative Fox-News-Amerika und davon angestachelt, mittlerweile auch durch die Medien in anderen Ländern.

Jetzt könnte man direkt zu journalistischen Mindeststandards, ausgewogener Berichterstattung, Qualitätsjournalismus und noch viel mehr Schlagworten überleiten, die als Maßstab für ein Newsportal oder eine Zeitung völlig berechtigte Bewertungskategorien wären, allerdings gibt es da einen entscheidenden Haken, denn all das ist Facebook nicht und hat es auch nie vorgegeben zu sein.

Gerade die Reaktion Mark Zuckerbergs auf die Vorwürfe hat das am besten gezeigt, denn kein unabhängiges Nachrichtenmedium hätte diesen Vorwurf erst dementiert, dann doch eingestanden und sich dann, quasi als vollständiges Eingeständnis der Nicht-Unabhängigkeit, auch noch mit führenden Konservativen getroffen. In einem unabhängigen News-Medium wäre die Kritik kurz und prägnant mit einem Verweis auf die eigenen Qualitätsstandards zurückgewiesen worden und die Diskussion dann vermutlich auch beendet gewesen. Nicht aber bei Facebook, denn Facebook hat diese journalistischen Standards eben nicht.

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Facebook ist, wenn man es herunterbricht, primär eine Multifunktionsplattform mit einer eigenen Vision, aber mindestens ebenso großen wirtschaftlichen Interessen. Das Vehikel dazu ist soziale Interaktion und die Cashcow ist die Vermarktung der Plattform und der Nutzer-Daten. Wenn also tatsächlich jemand geglaubt hat, ausgerechnet Facebook würde sich hinsichtlich der verstärkten Initiativen im News- und Medienbereich an journalistischen Standards orientieren, der hat entweder die letzten zehn Jahre der Online-Entwicklung vollkommen verschlafen, oder besitzt von Grund auf ein deutlich zu ungesundes Maß an Naivität.

Nicht dass man mich falsch versteht, ich begrüße es sehr, dass dieses Thema nun breiter diskutiert wird, denn bereits die ersten Ansätze Facebooks einzelnen Medienhäusern exklusive Artikel abzuringen, hätte diesen Impuls geben können und müssen. Schon damals gab es genügend kritische Stimmen, die darauf hingewiesen haben, dass auch Verlage gut beraten sind, die Aktivitäten auf Facebook in eine übergreifende Publikationsstrategie einzubetten. Denn so verlockend es klingt, User auf Facebook zu erreichen, die man vielleicht vorher nicht erreichen konnte, so groß ist auch das Risiko, dass man ohne ausreichendes Brand-Building die User dadurch gerade nicht an die eigene Marke gewöhnt und bindet, sondern ungewollt Facebook zuarbeitet, welches dadurch viel schneller ins Kerngeschäft der Verlage vordringen kann. Inhaltlich ist das die gleiche Frage, die sich jeder Onlineshop im Hinblick auf Aktivitäten bei Ebay und noch viel stärker im Hinblick auf den Vertrieb über Amazon Marketplace stellt. Facebook ist hier daher auch ein gutes Stück News-Marktplatz, der nach völlig eigenen Regeln funktioniert und der danach strebt, diese Regeln immer stärker zu prägen oder sogar zu setzen.

Insofern muss man also eher fragen, was der eigentliche Kern der Trending Topic-Debatte ist und ob es diesen überhaupt gibt, oder man stattdessen nicht eher von vielen Kernen sprechen muss, je nachdem aus welcher (politischen) Richtung die Argumente kommen?

An erster Stelle fällt dabei auf, dass die Debatte doch relativ laut geführt wird, dafür dass man in den USA eigentlich eindeutig weiß, welche Medien in welchen politischen Lagern zu verorten sind und dass es so etwas wie eine ausgewogene Berichterstattung faktisch nur gibt, wenn man beide Lager konsumiert. Daran hat sich bisher auch kein Republikaner gestört, im Gegenteil. Warum dann also gerade bei Facebook diese Aufregung? Mag ein Großteil der Kritik anfangs grundsätzlicher Natur gewesen sein, so tritt doch immer mehr der US-Wahlkampf in den Vordergrund. Warum Facebook als Soziales Netzwerk dabei eine zentrale Bedeutung zukommt, zeigt ein Blick auf die letzten US-Wahlen, die zu einem guten Teil auch in den Sozialen Netzwerken gewonnen wurden. Obama und sein Team hatten nicht nur eine bis ins Detail darauf abgestimmte Strategie, sondern hatten diese auch immer weiter perfektioniert und dadurch tatsächlich massenhaft Wähler mobilisiert.

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Dies ist aber nur eine Seite der Medaille, viel zentraler ist am Ende, wo ein Netzwerk wie Facebook inhaltlich eigentlich selbst steht und welche Inhalte es als Massen-Kommunikationskanal transportiert bzw. welche es aus welchen Gründen gerade nicht transportiert? Und hier sind wir bei der Kernfrage angekommen, die eigentlich wiederum zwei Teilfragen umfasst und die besonders für die netzwerk-schwächeren Republikaner von zentraler Bedeutung ist: „Wer besitzt im laufenden Wahlkampf die Hoheit beim Agenda Setting und wer hat die Deutungshoheit der gesetzten Themen bei den wahlentscheidenden Zielgruppen?“. Spätestens hier wird klar, welchen zentralen Stellenwert Facebook einnimmt und warum beide politische Lager alles daran setzen werden, dass sichergestellt ist, dass sie in größtmöglichem Umfang auf und durch Facebook präsent sind. Der Wahlkampf ist in vollem Gange.

Google-Alternativen – Bing, Yahoo, DuckDuckGo und Co.

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Google-Alternativen gibt es mittlerweile einige – Bing, Yahoo, DuckDuckGo und Co.

Dienste wie Bing, Yahoo und DuckDuckGo finden im Bereich der Internetsuche zwar immer mal wieder Erwähnung als Google-Alternativen, allerdings darf das nicht über die Realität hinwegtäuschen, in der Google mit einem Anteil von über 94 % bei der Suchmaschinennutzung in Deutschland nicht nur der absolute Monopolist hinsichtlich Suchanfragen ist, sondern damit gleichzeitig auch die Suchmaschine stellt, die 94% der in Deutschland online gesuchten Informationen sammeln, verarbeiten, auswerten und damit in Bares umwandeln kann.

Gepusht wird dieser Kreislauf natürlich durch Google selbst sehr aktiv. Mit Hilfe genau darauf aufbauender, meist extrem eingängiger und an den User-Anforderungen orientierter Services wie Gmail, Maps, Youtube und nicht zuletzt über das (aktuell noch) relativ eigenständige Ökosystem Android, baut sich Google sein Fundament kontinuierlich selbst weiter aus. Gerade Android macht dabei auch immer mehr den Schritt in Richtung Windows-Alternative bzw. sorgt maßgeblich dafür, dass Windows bzw. Microsoft durch den stetig steigenden Anteil der Mobile-Nutzung an Relevanz verliert und Google in gleichem oder sogar stärkerem Maße gewinnt.

Über die diversen Werbetools wie AdWords, AdSense, DFP und Product Listing Ads bindet Google zudem nicht nur User, sodnern auch Advertiser und Publisher gleichzeitig an sich und definiert mittlerweile sogar, was in puncto Internetnutzung als Standard zu gelten hat, „Responsive Webdesign“ und  „Social Media Traffic“ sind hierbei nur zwei Schlagworte, die massiven Einfluss auf das Ranking in der Google-Suche ausüben. Sollen die Google-Algorithmen also die eigene Domain bzw. die darunter veröffentlichten Inhalte mit hoher Priorität in den Suchergebnissen anzeigen, kommt man daher schon lange nicht mehr umhin, sich den stetig neuen Anforderungen kontinuierlich zu beugen.

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Ebenso wie es mir jedoch fernliegt Google dafür pauschal zu verurteilen (schließlich werden die Dienste den Usern (zu denen auch ich gehöre) ja nicht aufgezwungen), bin ich aber auch der Meinung, dass Monopole nie gesund sind und ein gewisser Wettbewerb zwingend notwendig ist, damit alternative Ideen und Konzepte eine reguläre Chance haben sich ebenfalls durchzusetzen. Da es oft jedoch bereits am Wissen um solche Alternativen mangelt, habe ich eine kurze Übersicht zu aktuellen Suchmaschinen erstellt, welche entweder die Google-Dienste durch andere Suchmaschinen ergänzen, nicht primär auf Google-Services zurückgreifen oder die zumindest laut eigener Auskunft, die verarbeiteten Informationen nicht an Google zurückspielen bzw. gar nicht erst speichern. Spannend zu sehen ist dabei schon allein, wie unterschiedlich Suchmaschinen konzeptionell aufgestellt sein können. Wer nicht die Zeit oder Lust hat alle Alternativen einzeln anzuschauen, sollte zumindest mal einen Blick auf WolframAlpha, Ecosia, Benefind, Quand und fragFinn werfen, dann bekommt man einen Eindruck davon, dass die (Suchmaschinen)-Welt doch mittlerweile deutlich bunter ist, als man auf den ersten Blick vielleicht vermutet.

Klassische Suchmachinen: Links:
          Bing.de www.bing.de
          Yahoo.de www.yahoo.de
          Exalead.com www.exalead.com
          Yandex.de www.yandex.de
Werbefrei und/oder neutrale Suchergebnisse:
          Qwant.com www.qwant.com
          DuckDuckgo.com www.duckduckgo.com
          Startpage.com www.startpage.com
          Unbubble.eu www.unbubble.eu
          DeuSu.de www.deusu.de
Sozial engagiert:
          Ecosia.org www.ecosia.org
          Benefind.de www.benefind.de
Metasuchmaschinen:
          MetaGer.de www.metager.de
          Wegtam.com www.wegtam.com
          MetaCrawler.de www.metacrawler.de
          Apollo7.de www.apollo7.de
          OneSeek.de www.oneseek.de
Spezialisierte Suchmaschinen:
          WolframAlpha.com (Inhaltliche Antworten) www.wolframalpha.com
          fragFinn.de (Kinder) www.fragfinn.de
          blinkx.com (Video) www.blinkx.com
          Boardreader.com (Foren) www.boardreader.com
          TinEye.com (Bildverbreitung im Netz) www.tineye.com
          JustBooks.de (Bücher) www.justbooks.de
          WorldWideScience.org (Wissenschaft) www.worldwidescience.org
          Crunchbase.com (Firmen und Personen) www.crunchbase.com
          Open Hub Code Search (Code-Suche) https://code.openhub.net/
          CC Search (CC License Content-Suche) https://search.creativecommons.org/
          YaCy.net (Dezentralisierte Websuche) www.yacy.net

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Eindrucksvolle Daten-Projekte im Internet

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Daten-Projekte im Internet ermöglichen häufig erst das Erschließen von Zusammenhängen


In einer Zeit von Big Data und Analyse-Methoden, die sich nicht mehr nur darauf beschränken reine Erklärungen für Handlungsweisen von Individuen zu liefern, sondern die mit Bezug auf eben diese Individuen oft schon verkaufsfördernde Handlungsvorhersagen treffen wollen, gerät meist aus dem Blick, dass Daten und deren Analyse mindestens so sehr auch im Dienst der Gesellschaft stehen können. Dass moderne Staaten und Gesellschaften sogar nur auf Basis gezielter und strukturierter Datenerhebung und Datenauswertung existieren können, ja überhaupt erst möglich geworden sind, nimmt man heute schon kaum noch wahr.

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Welchen Umfang diese Datenerhebungen und welche Breite ihre Aussagekraft aber z.B. in Deutschland besitzen, kann man relativ schnell mit ein paar Klicks beim Statistischen Bundesamt herausfinden. Darüber hinaus gibt es aber noch unzählige weitere spannende Daten-Projekte zu diversen Themen, die online abrufbar sind und die durch Erhebung, Analyse, grafisch aufwendige Aufbereitung oder Simulation fundierte und informative Aussagen zu diversen gesellschaftlichen Themen liefern und daher äußerst beachtenswert sind. Nachfolgend einige interessante Beispiele.

Beispiele:

–    Statistisches Bundesamt:
https://www.destatis.de/DE/Startseite.html 
 

–    Verteilung der Erdbevölkerung:

https://motherboard.vice.com/de/read/diese-karte-verraet-wo-sich-die-bevoelkerung-unserer-erde-draengt-634
 

–    Bertelsmann Transformationsindex:

https://www.bti-project.org/de/index/
 

–    Heidelberger Konfliktbarometer:

http://www.hiik.de/de/konfliktbarometer/
 

–    The Migrants Files:

http://ze.tt/datenprojekt-so-viele-migranten-sterben-in-europa/
 

–    SAT-Datensimulation der Menschenströme durch Europa für die „WELT“:

http://www.welt.de/wirtschaft/article153372386/Fluechtlinge-koennten-bald-ueber-die-Kaukasus-Route-kommen.html
 

–    Länder mit größter Wasserknappheit bis 2040:

https://motherboard.vice.com/de/read/diese-laender-werden-2040-am-staerksten-unter-der-wasserknappheit-leiden-278
 

–    Verteilung von Männern und Frauen in der Weltbevölkerung:

http://qz.com/335183/heres-why-men-on-earth-outnumber-women-by-60-million/
 

–    Zeit.de – Ost und West: Wie Ost und West seit der Einheit denken:

http://www.zeit.de/gesellschaft/deutschland-ost-west-umfragen.html
 

–    OpenDataCity:

https://opendatacity.de/
https://opendatacity.de/project/das-netz-der-lobbyisten/
https://apps.opendatacity.de/nebeneinkuenfte-verteilung/
https://opendatacity.de/project/stasi-vs-nsa/
 

–    Datenprojekt der Süddeutschen zu Europas Fußballligen:

http://www.sueddeutsche.de/sport/datenprojekt-zu-europas-ligen-wie-der-fussball-millionen-verschwendet-1.2606322
http://www.sueddeutsche.de/sport/datenprojekt-zu-europas-ligen-so-fussballverrueckt-ist-deutschland-1.2606329-2
http://www.sueddeutsche.de/sport/datenprojekt-zu-europas-ligen-wo-sie-den-schoensten-fussball-spielen-1.2603603
 

–    Golem.de – Entwicklung eines Prototypen zur linguistischen Inhaltsanalyse von Artikeln:

http://www.golem.de/news/in-eigener-sache-golem-de-erhaelt-google-foerderung-fuer-datenprojekt-1602-119358.html
 

–    Designprojekt „Roads to Rome“ in dem das moovel lab Verkehrsadern und Mobilitäts-Infrastrukturen visualisiert:

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/datenprojekt-roads-to-rome-von-wegen-a-1067153.html

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